Chor-Weihnachtsfeier

Die Mitglieder der Taborkantorei sind in der Adventszeit stets bei sehr vielen Auftritten gefragt. Deshalb ist es ihnen nicht möglich in der Vorweihnachtszeit einmal inne zu halten und sich gemeinsam auf das Christfest einzustimmen.
Aus diesem Grund wird traditionell die Weihnachtsfeier gleich zu Beginn des neuen Jahres „nachgeholt“. Der große Saal im Tabor-Gemeindehaus gibt dafür einen ansprechend geschmückten und gemütlichen Rahmen. Dieses Mal fiel das Treffen genau auf den 6. Januar 2026, dem Tag der Heiligen Drei Könige.
Kantor Andreas Mitschke begrüßte herzlich die Chormitglieder sowie einige Gäste und gleich darauf wurde passend zum Tag der Eingangschor zur 6. Kantate des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach angestimmt. Kantor Martin Rabensteiner, Gast aus Zürich, begleitete am Flügel.
Ihre Gedanken zur Jahreslosung 2026 „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ und zu den Realitäten des Alltags ließ Prof. Dr. Silke Horstkotte freien Lauf und resümierte, dass die Nähe Gottes und die Gemeinsamkeit der Mitglieder des Chores ein hoffnungsvolles Jahr erwarten lässt.
Nach zwei weiteren Liedern dankte der Kantor den alten Mitstreitern im Chorbeirat mit kleinen Aufmerksamkeiten und er begrüßte die Neuen, die dem Beirat zukünftig eine Stimme geben werden. Bevor das Buffet eröffnet wurde, demonstrierten die Sängerinnen und Sänger beim Kanon zur Jahreslosung „Gott spricht …“ von Jürgen Dubslaff nochmals ihr Können.
Viele Chormitglieder hatten zu Hause herzhafte und süße Köstlichkeiten zubereitet, die das Buffet sehr stattlich aussehen ließen. Dank an die Fleißigen. Schon zu Beginn des Abends wurden Glühwein und verschiedene Teesorten herumgereicht. Nachdem der Kantor das Buffet freigegeben hatte, war es von allen Seiten umringt. Zu vielen Speisen gab es sogar Erläuterungen. Nun war ausreichend Zeit für Gespräche an den einzelnen Tischen und darüber hinaus.
Danach bat der Kantor wieder um Gehör und bedankte sich bei allen für die Aktivitäten anlässlich der „130-Jahr-Feier der Taborkantorei Kleinzschocher“. Für ihn war die Aufführung des „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy der Höhepunkt des Jahres 2025. Für das neue Jahr 2026 gab er noch einen kurzen Ausblick, u.a. steht die „Johannespassion“ und das Kirchweihfest mit Aufführung einer Messe mit zwei Orgeln auf dem Plan. Dagmar Schlegel fügte noch einige wissenswerte statistische Details zum Wirken der Kantorei 2025 hinzu. Zum Abschluss des Abends ließen die Chormitglieder nochmals ihre Stimmen erschallen, ehe man nach rund zwei Stunden im Gemeindesaal sowie in der Küche wieder für die gewohnte Ordnung sorgte und man sich verabschiedete. Alle waren sich einig, es war abermals eine wunderbare Gemeinsamkeit gewesen.

Text: Lothar Kurth
Fotos: Dagmar Schlegel + Lothar Kurth

Silvesterkonzert 2025

Nasskalt präsentierte sich der letzte Abend der Jahres auch in Kleinzschocher. Dennoch drängten sich eine viertel Stunde vor 22.00 Uhr zunehmend Musikfans in die Kirche zur letzten Konzertveranstaltung 2025. Nach dem Glockengeläut erlosch die Beleuchtung eingangs des Kirchenschiffs, so dass nur noch die Lichter am Christbaum und die Kerzen im Altarraum den gesamten Innenraum in ein diffuses Licht tauchten. Genau richtig für die andächtig gehaltenen Musikstücke in den nun folgenden rund 75 Minuten.
Beim Betreten der Kirche erhielt jeder Besucher das Programm mit den zu hörenden Musikstücken, die vom Organisten Hannes von Bargen virtuos vorgetragen wurden. Den Auftakt vollzog er mit Johann Sebastian Bachs „Präludium Es-Dur BWV 552,1“. Dem folgten „Adagio und Allegro f-moll KV 596“ von Wolfgang Amadeus Mozart und die „Sonate D-Dur“ von Philipp Emanuel Bach. Im zweiten Teil folgten Werke von Mendelssohn Bartholdy „Hebe deine Augen auf“ (aus dem Elias), das „Prelúde et fugue op. 99,2“ von Camille Saint-Saens sowie nochmals zwei Kompositionen aus dem unerschöpflich umfangreichen Bachwerkeverzeichnis (BWV).
Respektablen Applaus verdiente sich der junge Organist (geb. 2002), der seine erste musikalische Ausbildung bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben erhielt und an der HMT Leipzig Kirchenmusik und Barockvioline studierte. Gegenwärtig leitet er den Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Leipzig sowie mehrere Kinderchöre. Anerkennend zum Konzert äußerten sich auch viele Besucher bei der Verabschiedung mit wohlwollenden Wünschen für das neue Jahr.

Text und Foto: Lothar Kurth

Weihnachtsliederabend

Das alljährlich vor dem 4. Advent stattfindende Ereignis zog an diesem Freitagabend wieder zahlreiche Konzertbesucher aus Leipzig und Gäste von außerhalb in die erwärmte Taborkirche in Kleinzschocher.
Beim Betreten der Brauthalle durch den Haupteingang der Kirche bekamen die Musikfreunde das Programm für den Abend und das Gesangsbuch ausgehändigt. Nach dem Glockengeläut um 19 Uhr zogen die Sängerinnen und Sänger, unter Führung des Kantors Andreas Mitschke, hintereinander ein und schritten durch beide Seitenschiffe zum Altar, wo die Mitglieder des Posaunenchores, unter der Leitung von Hans-Martin Schlegel, bereits Platz genommen hatten.
Das Intro „Hosianna, gelobet sei der da kommt“ bestritten der Kantor an der Orgel und die Bläser. Danach begrüßte Pfarrer Matthias Piontek die Besucher und in zwei weiteren Wortbeiträgen während des Konzerts erinnerte er an christliche Botschaft zum bevorstehenden Fest. Beim folgenden Lied „Macht hoch die Tür“ waren die Gäste gleich eingeladen, mit dem Chor einzustimmen.
Abwechselnd boten die Kantorei und der Posaunenchor Stücke verschiedener Komponisten. Die Kantorei u.a. mit Max Regers “ Unser lieben Frauen Traum“ und Helmut Bräutigams „Still, still, still“ sowie der Posaunenchor mit Horst Karl Hessels „Es kommt ein Schiff geladen“ und Mykola Leontovichs „Carol of the bells“. Ein besonderer Höhepunkt des Konzerts war das Solo von Anne Müller, aus der Kantorei in der Arie „Bereite dich Zion“ als Exzerpt aus dem „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach. Ihre phantastische Stimme war atemberaubend.
Die Besucher hatten noch mehrfach die Gelegenheit mitzusingen, z.B. bei „Fröhliche Weihnacht überall“. Im Finale bei Felix Mendelssohn Bartholdys „Hark the herald“ harmonierten Kantorei und Bläser gemeinsam. Mit lang anhaltendem Applaus dankten die Musikfreunde den Akteuren im Altarraum mit dem festlich geschmückten Christbaum im Hintergrund. Freudig gestimmt verließen die Gekommenen die Taborkirche hinaus in die Dezembernacht. Den Organisatoren des Weihnachtsliederabends um Hans-Martin Schlegel und Andreas Mitschke sei an dieser Stelle gedankt.

Text und Fotos: Lothar Kurth

Adventlicher Seniorennachmittag

Es zählt schon zu den traditionellen Veranstaltungen im Jahreskalender, dass die Seniorinnen und Senioren in der Taborkirchgemeinde in der Vorweihnachtszeit zu einem besinnlichen Beisammensein eingeladen werden. So geschah es auch dieses Mal am 17. Dezember 2025. Gegen 14.30 Uhr füllten sich die Plätze an den Tischen im Gemeindesaal und dessen im Oktober aufgearbeiteter Holzfußboden glänzte im Licht der tiefstehenden Sonne.

Pfarrer Meulenberg hieß die Gemeindeglieder mit freundlichen Worten herzlich willkommen und stellte anschließend das Querflöten-Ensemble der Musikschule Leipzig mit ihrer Dirigentin vor. Zur Einstimmung wurde gemeinsam ein erstes Lied gesungen. Die elf Mitglieder des Ensembles boten anschließend verschiedene Musikstücke, u.a. aus Österreich und aus Griechenland, dar. Dazwischen wurden die Besucher wieder aufgefordert, mit in die Lieder einzustimmen. Herzlichen Applaus ernteten die Musiker aus allen Altersgruppen und ihre Chefin für die musikalische Umrahmung des Nachmittags.

Nun hatten die Seniorinnen und Senioren ausreichend Gelegenheit sich an den Tischen bei Kaffee, Stollen und weiteren Süßigkeiten auszutauschen, denn viele hatten sich schon einige Zeit nicht mehr gesehen. Danach bat Pfarrer Meulenberg wieder um Gehör. Einige Anekdoten, die ihm sehr ans Herz gewachsen sind, teilte er mit den Gästen des Nachmittags, die andächtig lauschten. Zum Abschluss des gemütlichen Adventsnachmittags, den viele fleißige Hände wieder vorbereitet hatten, hielt Pfarrer Meulenberg eine kurze Fürbitte, betete mit den Anwesenden das „Vaterunser“ und wünschte allen ein gesegnetes Christfest. 

Fotos:  Petra Stief

Text:     Lothar Kurth

Advent in den Höfen

Ein vielfältiges Programm erwartete die Besucher beim „Advent in den Höfen“ von Kleinzschocher. Auch in der Leipziger Volkszeitung wurde auf das Ereignis am 13. Dezember 2025 aufmerksam gemacht.
Bereits am Adler lockte ein Mini-Weihnachtsmarkt mit Stockbrot am Feuer und Glühwein sowie ein gemeinsames Verpacken von Geschenken für eine Benefizaktion. Bei „Alfred und Wir“ erwartete eine offene Werkstatt mit den Erfinderkindern, ein Streicherensemble und ein Hofkonzert die Gäste. In der Alten Handelsschule gab es eine Ausstellung mit Malerei, Grafik und textilen Installationen. Die Herzen der Jüngsten schlugen im Papiertheater „ZSCHO“ höher beim Stück „Eine Weihnachtsgeschichte“.
Im Kräuterladen der Familie Finke ging es beim Adventsbasar mit dem Weihnachtsmann besonders hoch her. Trickfilme für die Kinder „Berg Simeli“ und der „Gestiefelte Kater“ wurden im Lixer-Laden gezeigt. Ebenfalls einen Film, „Pingpong Paradiese“, gab es bei den Leutzscher Füchsen in der Dieskaustraße 79, dem ehemaligen UT Kleinzschocher, zu sehen. In der Tauchnitz-Villa wurde zu Glühwein mit und ohne Alkohol, Stollen mit und ohne Rosinen sowie Musik mit und ohne Weihnachten eingeladen.
Trubel herrschte im Gemeindehaus der Taborkirchgemeinde beim Nachhaltigkeitsflohmarkt für Kinder- und Spielsachen sowie den Mitmachangeboten des Mütterzentrums. Der Kuchenbasar war dicht umlagert. Die Pfadfinder*innen der Füchse hatten ihre Jurte im Pfarrgarten aufgebaut und die Mitglieder des Fördervereins boten Bratwürste und Glühwein an. Beides fand reißenden Absatz. Den Zeitpunkt 17.30 Uhr hatten sich viele Besucher eingeprägt. Wieder gab es auf dem Vorplatz der Kirche die imposante Feuershow mit Ilja Molle.
Der krönende Abschluss von „Advent in den Höfen“ war in der Taborkirche mit dem Konzert der MSL Bigband der Musikschule Leipzig. Nach den fast zweistündigen Darbietungen schwungsvoll und mitreißend vorgetragener Weihnachtslieder aus aller Welt bekundeten zahlreiche Gäste ihre Hochachtung vor dem Können der Musiker beim Verlassen der Kirche.
Dank allen, die den Adventsnachmittag in Kleinzschocher zu einem Erlebnis werden ließen, insbesondere der Bürgerinitiative des Ortsteils und der Kirchgemeinde von Tabor.

Text und Fotos: Lothar Kurth

Weihnachtsoratorium in der Taborkirche

Vorabend des 2. Advent 2025. Das Konzert wurde auch in der lokalen Postille angekündigt. In der einsetzenden abendlichen Dämmerung pilgerten zahlreiche Musikfreunde nach Kleinzschocher, um Johann Sebastian Bachs Kompositionen zu genießen. Der Andrang der Besucher war bemerkenswert.

Auf dem Programm standen in diesem Jahr, genau am Nikolaustag, die Teile I sowie IV bis VI des wohl populärsten von allen geistlichen Werken Bachs. Rund 300 Gäste verteilten sich in den Bankreihen des Kirchenschiffes und warteten gespannt auf den Beginn. Die Sängerinnen und Sänger der Taborkantorei zogen um 17.00 Uhr durch das Kircheninnere hin zum Altarraum ein. Unter der Leitung von Kantor Andreas Mitschke erklangen unmittelbar darauf die ersten Klänge des Mendelssohn Kammerorchesters und der Chor ließ „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage …“ erschallen. Phantastisch auch die Virtuosität der Solisten Anna Kellnhofer (Sopran), Inga Jäger (Alt), Hwan-Cheol Ahn (Tenor) und Diogo Mendes (Bass).

Vom gesamten Weihnachtsoratorium (WO) werden die Teile IV bis VI im Allgemeinen weniger zu Gehör gebracht. Eine Besonderheit stellt im IV. Teil die Arie „Flößt mein Heiland …“ mit dem Echo-Sopran von Christina Lehmann dar. Dies kam in der besonderen Akustik der Taborkirche besonders ausgeprägt zur Geltung. Nach rund 1½ Stunden schloss das Konzert mit dem finalen Choral „Nun seid ihr wohl gerochen an eurer Feinde Schar …“. Die Besucher aus nah und fern zollten allen Akteuren lang anhaltend herzlichen Applaus und dankten ihnen für die musikalisch anspruchsvollen Darbietungen. Kirchenvorstandsvorsitzender Hartmut Kirchhof überreichte dabei den Solisten und dem Kantor Aufmerksamkeiten.

Am Ausgang der Kirche war von vielen Besuchern zu vernehmen, dass sie die Aufführung des WO als außergewöhnlich empfanden, sich das Kommen gelohnt habe und man im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder zugegen sein werde. Das war auch für die Organisatoren um Dagmar Schlegel eine wohltuende Bestätigung ihres Wirkens. Mit diesem Konzert endete übrigens das Jubiläumsjahr „130 Jahre Taborkantorei“.

Text und Fotos: Lothar Kurth

Musikalischer Adventsauftakt in der Taborkirche

Advent, ein neues Kirchenjahr und der Beginn der Adventszeit laden dazu ein zu musizieren.
Im von der Taborkantorei und dem Posaunenchor gestalteten Gottesdienst erklangen traditionell Sätze der Adventslieder von Eccard, Händel, Bach u.a. Andreas Mitschke leitete die Kantorei und stimmte mit der Orgel auf eine besinnliche Zeit ein. Hans-Martin Schlegel musizierte mit dem Posaunenchor der Gemeinde. Mit Pfarrer Matthias Piontek leitete ein Mitglied der Taborkantorei den Gottesdienst und hielt die Predigt.
Nach dem Gottesdienst lud der adventlich geschmückte Gemeindesaal zum Kirchen- Café ein. Am Nachmittag fand das Adventskonzert der Taborkonzerte 2025 statt.
Der Chor ARION GLESIEN e.V.  hatte sich angesagt um die Zuhörer mit einem „Adventure“ in die Adventszeit zu geleiten. Der Chor aus dem Landkreis Nordsachsen, ist bereits Gast bei der „Nacht der Chöre“ gewesen und führt jedes Jahr ein eigenes Chorfestival durch. Mit einem ausdrucksstarken Plakat und Handzetteln lockten die Singenden unter Ihrem Leiter Thomas Holfeld über 100 Gäste in die Taborkirche.   

Die Gekommenen erfuhren in einer Geschichte was es mit Weihnachten, Jesus, Josef, dem Zimmermann, sowie dem Fernsehtisch und einer Säge auf sich hatte. Diese Kapitel verbanden wunderbar und modern arrangierte Advents- und Weihnachtslieder aus alter und neuer Zeit. Der Chor mit etwa 40 Singenden überzeugte die Gekommenen und bald „swingte“ die ganze Taborkirche und als Thomas Holfeld zum mit “tanzen“ unter seiner Anleitung aufforderte, machten alle mit.

Mit dem gemeinsamen Singen des alten Weihnachtsliedes „Süßer die Glocken nie klingen“ beschlossen der Chor Arion Glesien und die Gekommenen dieses etwas andere Konzert in der Taborkirche.

Dagmar Schlegel 

Fotos: Dagmar Schlegel

Adventsabend des Mittleren Kreises

Zum adventlichen Beisammensein trafen sich 17 Gemeindeglieder am 28. November 2025 im Tabor-Gemeindehaus. Einige hatten Kulinarisches vorbereitet, andere richteten die Tafel hübsch zurecht und bereiteten den Glühwein vor.

Für den Adventsabend hatte Organisator Sven Zimmermann Pfarrerin Lydia Messerschmidt eingeladen, sie sagte spontan zu und hatte ihre Gitarre mitgebracht. Die Gesangsbücher lagen auch schon bereit. Nachdem der Glühwein, mit und ohne Prozenten, eingeschenkt war, wurde das erste Lied angestimmt. Anschließend stellte Pfarrerin Messerschmidt Fragen nach der adventlichen Vorbereitung im trauten Heim reihum. Dabei offenbarten sich doch einige Unterschiede, aber es war ja noch nicht der 1. Advent.

Gutgelaunt wurde quer über die Tische hinweg geplaudert und es wurden auch literarische Beiträge zum Advent vorgetragen. Dabei naschten die Gemeindeglieder ausgiebig von den Köstlichkeiten auf der Tafel. Nach dem letzten Lied betete Pfarrerin Messerschmidt mit allen das „Vaterunser …“ bedankte sich herzlich für die Einladung und verabschiedete sich.

Gemeinsam sorgten die Gemeindeglieder schließlich für Ordnung in Raum 31 sowie der Küche und wünschten sich einen guten Nachhauseweg.

Text:     Lothar Kurth

Bilder: Petra Stief

Die Füchse erhalten Förderung für eine eigene Lagerküche!

Die Füchse sind seit vier Jahren in Leipzig als Pfadfinder*innen des VCP zunehmend aktiv und in 2025 erstmals bei einem Pfingstlandeslager dabei gewesen. 

Uns fehlte bislang eine Lagerküche, mit der wir uns auf Lagern aber auch zu unseren Treffen an den Wochenenden unser Essen auf Kocher und Feuer zubereiten können. Das Leibliche Wohl sowie das gemeinsame Kochen und Essen ist dabei von besonderer Bedeutung für unser Miteinander. Dank der Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden und einen Zuschuss der Taborkirchgemeinde konnten wir eine grundlegende Lagerküche anschaffen und uns erstmals auf dem Landeslager selbst verpflegen. Gaskocher, Dreibein, Feuerschale, Töpfe und den Futterbock mit spannenden Rezepten für unser Lagerleben. Auch beim Stammeslager im Pfarrgarten zum Schuljahresabschluss konnte unsere Lagerküche bereits wertvolle Dienste leisten und wir kochten unseren ersten Tschai über dem Feuer. Das Rezept unseres Tschais müssen wir zwar noch etwas weiterentwickeln, aber schon der erste Versuch stärkte unsere Gemeinschaft und wärmte herrlich.

Im September 2025 hat sich unsere erste Sippe „Die Turmfalken“ gegründet und auf deren „Wunschzettel“ stand eine Pfanne für Popcorn und Pfannkuchen um auch die Sippenstunden am Feuer kulinarisch zu feiern. Auch dieser Wunsch konnte durch die Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden erfüllt werden. Wir danken der Evangelischen Stiftung Pfadfinden des VCP herzlich für diese wertvolle Förderung!

Nacht der Chöre

Als am Ende der Veranstaltung Taborkantor Andreas Mitschke die Anwesenden zum abschließenden Empfang einlud, waren sich die Mitglieder der Chöre und die Besucher einig, dass man einem phantastischen Musikerlebnis beiwohnte.

Nach dem Orgelintro vollzog der Ökumenische Kinderchor unter Leitung von Constanze Hirsch und Gabriele Lamotte den Auftakt. Die Knirpse waren voll bei der Sache und beim Lied “Wir machen uns auf den Weg“ animierten sie auch die Konzertbesucher zum Mitsingen.

Den Kindern folgte der Dachkammerchor unter der Leitung von Jörn Sakuth mit vier Stücken von Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten. Die ihnen folgende Tabor- und Bethanienkantorei unter dem Dirigat von Andreas Mitschke brachte Werke von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör.

Nach der Orgelimprovisation „Geh aus mein Herz“ von Hannes von Bargen unter Saxophonbegleitung von Dr. Frank Liebscher betrat der Chor der Neuapostolischen Gemeinde Leipzig unter Leitung von Uwe Zychla den Altarraum. Sein Repertoire von fünf Stücke beinhaltete u.a. „Der Herr ist mein Hirt“ von Jakob Heinrich Lützel. Danach folgte der Volkschor Taucha unter der Regie von Benjamin Sasse. Die Tauchaer sind schon Stammgast bei der Nacht der Chöre. Dieses Mal hatten sie das südafrikanische Lied des Zulu-Stammes „Nojana“ und Vangelis´ „Conquest of Paradise“ im Gepäck. Vor der Pause trat noch die Sophienkantorei Leipzig mit ihren Darbietungen auf, darunter zwei Bearbeitungen isländischer Komponisten. In die Pause ging es gemeinsam aller mit dem Lied „Bunt sind schon die Wälder“ unter der Leitung von Lukas Kranz.

Nach der Stärkung betrat der Gemeindechor St. Nikolai unter Leitung von Grit Stief das Podium. In ihrer „Setlist“ fanden sich Stücke von Komponisten des 20. Jahrhunderts, u.a. von Elisabeth und Ruth Cunningham „Peace Invocation“. Das Finale bestritt der Kammerchor Madrigio unter Sandra Havenstein u.a. mit zwei Stücken von Max Reger.

Nach jedem ihrer Auftritte zollten die Besucher den Sängerinnen, Sängern und Musikern ausgiebig freundlichen Applaus. Es war ein Hochgenuss den Chören zu lauschen und man konnte nur angetan sein von der Perfektion ihrer Darbietungen.

Dank an alle Chöre, die die musikalische Ausgestaltung des Abends ermöglichten. Ebenso dem Organisten Hannes von Bargen und dem Saxophonisten Dr. Frank Liebscher, die beide von der Orgelempore aus die Pause umrahmten und selbst auch im Programm ihren Auftritt hatten.

Ein außerordentlicher Dank gebührt Dagmar Schlegel. Sie hatte die gesamte Organisation der Nacht der Chöre langfristig mit Akribie geschultert und war im Vorfeld des Abends an allen Brennpunkten zu finden. Nicht minder Dank gilt auch Hartmut Kirchhof, dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes von Tabor. Ihm oblag die kulinarische Versorgung rund um die Veranstaltung. Nicht zu vergessen ist Claudia Krenzlin. Sie führte als Moderatorin professionell zwischen den Auftritten der Chöre Regie und hatte für jeden einzelnen Chor individuelle Worte parat.

Text und Fotos: Lothar Kurth