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Wir – Ihre Kirchgemeinden – sind für Sie da!

Wenn wir als Kirchgemeinden und glaubende Menschen in diesen Tagen von der Gottes- und Nächstenliebe sprechen, dann zeigt sich, welche gesellschaftliche Bedeutung in diesen Worten liegt. Wir sind als Einzelne und in der Gesellschaft ergriffen von einem Virus, das unser soziales Leben bedrängt, spaltet und zu zerstören droht.

Viele Menschen sind in Angst und fürchten um ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz und ihre Lebensgrundlagen. Andere finden die Beschränkungen übertrieben und sehen sich in ihrer Freiheit beraubt.

Wenn wir in dieser Zeit als Gemeinde Glauben leben wollen, dann nur in der Verantwortung für den Nächsten. Und den muss ich auf Abstand halten. In den Kirchgemeinden gilt das genauso, wie in Straßenbahnen, offenen Plätzen und Häusern.

Nächstenliebe heißt für uns als Kirchgemeinden, dass wir an der Seite aller stehen, die unter dem Virus leiden.

Wir sind an der Seite derer, die das gesellschaftliche Leben sonst so vielfältig, lebensfroh und gemeinschaftlich gestalten und jetzt schweigen und sich nicht bewegen können.

Wir sind an der Seite derer, die mit viel Kraft und Mut für die Kranke und Risikogruppen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der häuslichen Pflege da sind.

Wir sind an der Seite derer, die das Bildungssystem in Schulen, Kindergärten und Universitäten am Laufen halten.

Die Kirchgemeinden beschränken sich daher in dieser Zeit ausschließlich auf das Reden von und das Handeln nach der Liebe Gottes.

Wir glauben, dass Gott zu uns spricht und uns durch sein Wort uns Leben und Kraft schenkt.

Deswegen und nur deswegen halten wir weiter Gottesdienste und Andachten.

Alle kirchlichen Freizeitangebote wurden abgesagt, aus Rücksicht und aus Verantwortung.

Wir -Ihre Kirchgemeinden – sind für Sie da:

Im Gebet, auf unseren Homepages, durch Anrufe und E-Mails, per Post oder mit unseren Andachten und Gottesdiensten.

In herzlicher Verbundenheit,

Ihre Pfarrerin Angela Langner-Stephan, Pfarrer Sebastian Ziera, Pfarrer Martin Staemmler-Michael

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.

Spruch für den Monat November 2020 (Jer 31,9; Luther 2017)

 

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Gottesdienstplan mit unserer Schwestergemeinden

G0ttesdienstplan

 

Dieser Gottesdienstplan ist ein Auszug aus unseren Kirchenachrichten

Für Gemeindeglieder, die den Weg aus eigener Kraft nicht mehr in die Taborkirche schaffen, besteht die Möglichkeit den Fahrdienst in Anspruch zu nehmen.

Ansprechperson:
Herr Hartmut Kirchhof    Tel.: 0172/3418872

Andachten in den Seniorenheimen

Die aktuellen Termine können Sie den Kirchennachrichten entnehmen!