Dieser Titel einer Gedichtsammlung von Wilhelm Busch war auch der Titel des Konzertes am Samstag 25. April 2026 im sonnendurchfluteten Gemeindesaal der Taborkirchgemeinde.
Im ersten Teil des musikalischen Nachmittages brachten die Musizierenden: Constanze Hirsch, Mezzosopran, Christian Härtig, Bariton und Karl-Heinz Müller am Blüthner-Flügel, Kunstlieder von Jürgen Golle (*1942) und Hugo Wolf (1860-1903) zu Gehör. Der hintergründige Humor und der abwechselnde Gesang der Künstler brachten die Zuhörenden zum Schmunzeln und vielleicht auch ein wenig zum Nachdenken.
Karl-Heinz Müller bereicherte die gesungenen Texte durch Klavierstücke von Domenico Scarlatti (1685-1757).
Nach einer kurzen Pause, erlebten die Gäste ein Feuerwerk aus Operette und Musical. Couplets aus „Die Lustige Witwe“ und „Gasparone“ regten zum Mitsummen und auch zum Mitklatschen an. Am Klavier brillierte der Pianist in einem „Ragtime“ von Scott Joplin (1868-1917).
Einen weiteren Höhepunkt und das große schauspielerische Talent der Künstler brachten im Schlussteil das Duett „Joseph, ach Joseph“ aus Madame Pompadur und zwei wunderbar vorgetragene Stücke aus „Mein Freund Bunbury“, zum Strahlen und die Zuhörer zu Beifallsstürmen.
Nach einer Zugabe, dem Duett „Alles, was Du kannst“, dankte Hartmut Kirchhof den Künstlern mit kleinen Geschenken und lud die Zuhörer zu den nächsten musikalischen Höhepunkten ein.
„Wir sind zutiefst bestürzt und erschüttert über den Amoklauf in unserer Stadt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die in diesen Stunden Angst, Schmerz und Ohnmacht erleben.
Die sinnlose Gewalt gegen Mitmenschen macht uns sprachlos – und erinnert uns zugleich daran, wie wichtig Zusammenhalt, Mitgefühl und Menschlichkeit sind.
In Gedanken zünden wir eine Kerze an – als Zeichen der Anteilnahme und als Licht inmitten dieser dunklen Stunden.“
Die Bethanienkirchgemeinde in Leipzig-Schleußig sucht ab sofort eine*n neue*n Hausmeister*in (w/m/d).
Die Arbeit geschieht im Team mit einer Kollegin und mit den Ehrenamtlichen im Bauausschuss.
Die Stelle:
Die Stelle kann als Minijob/Geringbeschäftigung oder 15% (6 Wochenarbeitsstunden) besetzt werden. Sie ist ideal auch für Rentner*innen geeignet. Anstellung und Bezahlung erfolgen nach den Vorgaben der Sächsischen Landeskirche (Kirchliche Dienstvertragsordnung/KDVO).
Ihre Aufgaben:
Instandhaltungsaufgaben Elektrik und Sanitär, Bedienung der Gebäudetechnik (z. B. Programmieren der Heizung), Kleinreparaturen im Innen- und Außenbereich, vielfältige Pflegearbeiten, Zusammenarbeit mit Fremdfirmen, Koordination von Wartungsarbeiten, Winterdienst
Ihr Profil:
Wir wünschen uns eine*n kontaktfreudige*n, freundliche*n Mitarbeiter*in mit positiver Einstellung zum Gemeindeleben sowie
soliden handwerklichen Fertigkeiten, idealerweise mit erlerntem Handwerk in den Bereichen Sanitär oder Elektrik,
selbstständiger und eigenverantwortlicher Arbeitsweise,
Zuverlässigkeit,
Organisationsgeschick und der
Fähigkeit zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Hausmeisterkollegin, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und den Gruppen/Kreisen der Kirchengemeinde.
Gerne in näherer Umgebung wohnend.
Für die Tätigkeit als Hausmeister*in ist die Mitgliedschaft in einer Kirche wünschenswert.
Wir bieten:
einen vielseitigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz, an dem unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten zum Einsatz kommen und
eine unbefristete Anstellung.
Weitere Informationen erhalten Sie im Pfarramt.
Über Ihr Interesse freuen wir uns und erbitten Ihre Bewerbung bis zum 31. Mai 2026 an:
Die Füchse sind seit vier Jahren in Leipzig als Pfadfinder*innen des VCP zunehmend aktiv und in 2025 erstmals bei einem Pfingstlandeslager dabei gewesen.
Uns fehlte bislang eine Lagerküche, mit der wir uns auf Lagern aber auch zu unseren Treffen an den Wochenenden unser Essen auf Kocher und Feuer zubereiten können. Das Leibliche Wohl sowie das gemeinsame Kochen und Essen ist dabei von besonderer Bedeutung für unser Miteinander. Dank der Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden und einen Zuschuss der Taborkirchgemeinde konnten wir eine grundlegende Lagerküche anschaffen und uns erstmals auf dem Landeslager selbst verpflegen. Gaskocher, Dreibein, Feuerschale, Töpfe und den Futterbock mit spannenden Rezepten für unser Lagerleben. Auch beim Stammeslager im Pfarrgarten zum Schuljahresabschluss konnte unsere Lagerküche bereits wertvolle Dienste leisten und wir kochten unseren ersten Tschai über dem Feuer. Das Rezept unseres Tschais müssen wir zwar noch etwas weiterentwickeln, aber schon der erste Versuch stärkte unsere Gemeinschaft und wärmte herrlich.
Im September 2025 hat sich unsere erste Sippe „Die Turmfalken“ gegründet und auf deren „Wunschzettel“ stand eine Pfanne für Popcorn und Pfannkuchen um auch die Sippenstunden am Feuer kulinarisch zu feiern. Auch dieser Wunsch konnte durch die Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden erfüllt werden. Wir danken der Evangelischen Stiftung Pfadfinden des VCP herzlich für diese wertvolle Förderung!
Wir sind evangelisch-lutherische Christinnen und Christen – frei, unabhängig und allein Gottes Willen verpflichtet.
„Der Gott des Friedens mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus.“ (Heb. 13,20f)
Wir stehen ein für die freiheitlich demokratische und rechtsstaatliche Ordnung unseres Landes. Demokratie ist immer so stark, wie die Menschen in ihrem Land sie fördern und mitgestalten. Wer diese Verantwortung für die Demokratie abgibt, der wird diktatorisch geführt. Wer in einer Diktatur lebt, ist Gefangener im eigenen Land. Wir sind heute frei. Deshalb müssen wir uns auch nicht – wie manche behaupten – „unser Land zurückholen“. Wir dürfen es aber genau wie unsere Demokratie nicht aufgeben.
Christus spricht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. […] Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“ (Joh 10,1.9)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er demokratische Grundwerte verachtet, verdreht und missbraucht, um sich selbst als Heilsbringer darzustellen. Seine autoritären Versprechungen münden am Ende immer in Krieg und Gewalt auf Kosten der Schwachen und Schutzbedürftigen.
2. Mut zum Dialog – gegen Hass und Gewalt
Wir treten ein für die Würde jedes Menschen. Deshalb befürworten wir die Vielfalt menschlicher Lebensformen, leben gleichberechtigt mit Menschen mit Behinderung, verstehen jüdische und muslimische Gläubige als Glaubensgeschwister und fördern den offenen und fairen Dialog der Meinungen.
„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jes 41,10)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er mit Hass und Hetze das Zusammenleben von Menschen und Völkern zerstört, Antisemitismus verbreitet, Rassismus fördert und Minderheiten, ausländische Mitbürger*innen und freiheitlich denkende Menschen verachtet und sie deswegen ausgrenzen, verfolgen, deportieren und sogar töten will.
3. In Freiheit leben – gegen alternative Fakten
Der Geist Gottes entfaltet seine Kraft und Schönheit in Freiheit. Deshalb sind wir für freie Meinungsäußerung, die den Einzelnen in seiner Würde achtet, für Pressefreiheit und eine unabhängige Justiz. Wir leben die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen und fördern die Bildung zur freien Entfaltung der heranwachsenden Generation.
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Gal 5,1)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er schon immer zum Ziel hat, alles unter seiner Macht gleichzuschalten oder abzuschaffen: Justiz, Kultur, Medien und Bildung sind seine ersten Opfer, weil der Feind der Freiheit die Macht der kritischen Wahrheit fürchtet.
4. Leben bewahren – gegen die Zerstörung unserer Welt
Wir setzen uns ein für die Bewahrung der Schöpfung, die Abwendung der Klimakatastrophe und gegen eine lebensfeindliche und ausbeuterische Art des Wirtschaftens und der Politik. Wir sind davon überzeugt, dass menschliches Zusammenleben dort am besten gelingt, wo Ressourcen und Wohlstand über soziale, nationale und generationale Grenzen hinweg gerecht und nachhaltig verteilt und genutzt werden.
„Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes!“ (1Petr 4,10)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er vermeintlich einfache Lösungen anbietet, ohne den wirklichen Problemen gerecht zu werden, die er oft sogar leugnet. Wer an Angst, Neid und Habgier appelliert, zerstört Leben, anstatt es zu ermöglichen.
Christinnen und Christen wählen den Frieden, die Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Nicht die AfD!
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