Jan., 2026
Die Füchse sind seit vier Jahren in Leipzig als Pfadfinder*innen des VCP zunehmend aktiv und in 2025 erstmals bei einem Pfingstlandeslager dabei gewesen.
Uns fehlte bislang eine Lagerküche, mit der wir uns auf Lagern aber auch zu unseren Treffen an den Wochenenden unser Essen auf Kocher und Feuer zubereiten können. Das Leibliche Wohl sowie das gemeinsame Kochen und Essen ist dabei von besonderer Bedeutung für unser Miteinander. Dank der Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden und einen Zuschuss der Taborkirchgemeinde konnten wir eine grundlegende Lagerküche anschaffen und uns erstmals auf dem Landeslager selbst verpflegen. Gaskocher, Dreibein, Feuerschale, Töpfe und den Futterbock mit spannenden Rezepten für unser Lagerleben. Auch beim Stammeslager im Pfarrgarten zum Schuljahresabschluss konnte unsere Lagerküche bereits wertvolle Dienste leisten und wir kochten unseren ersten Tschai über dem Feuer. Das Rezept unseres Tschais müssen wir zwar noch etwas weiterentwickeln, aber schon der erste Versuch stärkte unsere Gemeinschaft und wärmte herrlich.
Im September 2025 hat sich unsere erste Sippe „Die Turmfalken“ gegründet und auf deren „Wunschzettel“ stand eine Pfanne für Popcorn und Pfannkuchen um auch die Sippenstunden am Feuer kulinarisch zu feiern. Auch dieser Wunsch konnte durch die Förderung durch die Evangelische Stiftung Pfadfinden erfüllt werden. Wir danken der Evangelischen Stiftung Pfadfinden des VCP herzlich für diese wertvolle Förderung!
Wir suchen neue Sängerinnen und Sänger für unseren Chor.
Wir sind evangelisch-lutherische Christinnen und Christen – frei, unabhängig und allein Gottes Willen verpflichtet.
„Der Gott des Friedens mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus.“ (Heb. 13,20f)
Wir stehen ein für die freiheitlich demokratische und rechtsstaatliche Ordnung unseres Landes. Demokratie ist immer so stark, wie die Menschen in ihrem Land sie fördern und mitgestalten. Wer diese Verantwortung für die Demokratie abgibt, der wird diktatorisch geführt. Wer in einer Diktatur lebt, ist Gefangener im eigenen Land. Wir sind heute frei. Deshalb müssen wir uns auch nicht – wie manche behaupten – „unser Land zurückholen“. Wir dürfen es aber genau wie unsere Demokratie nicht aufgeben.
Christus spricht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. […] Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“ (Joh 10,1.9)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er demokratische Grundwerte verachtet, verdreht und missbraucht, um sich selbst als Heilsbringer darzustellen. Seine autoritären Versprechungen münden am Ende immer in Krieg und Gewalt auf Kosten der Schwachen und Schutzbedürftigen.
Wir treten ein für die Würde jedes Menschen. Deshalb befürworten wir die Vielfalt menschlicher Lebensformen, leben gleichberechtigt mit Menschen mit Behinderung, verstehen jüdische und muslimische Gläubige als Glaubensgeschwister und fördern den offenen und fairen Dialog der Meinungen.
„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jes 41,10)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er mit Hass und Hetze das Zusammenleben von Menschen und Völkern zerstört, Antisemitismus verbreitet, Rassismus fördert und Minderheiten, ausländische Mitbürger*innen und freiheitlich denkende Menschen verachtet und sie deswegen ausgrenzen, verfolgen, deportieren und sogar töten will.
Der Geist Gottes entfaltet seine Kraft und Schönheit in Freiheit. Deshalb sind wir für freie Meinungsäußerung, die den Einzelnen in seiner Würde achtet, für Pressefreiheit und eine unabhängige Justiz. Wir leben die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen und fördern die Bildung zur freien Entfaltung der heranwachsenden Generation.
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Gal 5,1)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er schon immer zum Ziel hat, alles unter seiner Macht gleichzuschalten oder abzuschaffen: Justiz, Kultur, Medien und Bildung sind seine ersten Opfer, weil der Feind der Freiheit die Macht der kritischen Wahrheit fürchtet.
Wir setzen uns ein für die Bewahrung der Schöpfung, die Abwendung der Klimakatastrophe und gegen eine lebensfeindliche und ausbeuterische Art des Wirtschaftens und der Politik. Wir sind davon überzeugt, dass menschliches Zusammenleben dort am besten gelingt, wo Ressourcen und Wohlstand über soziale, nationale und generationale Grenzen hinweg gerecht und nachhaltig verteilt und genutzt werden.
„Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes!“ (1Petr 4,10)
Wir lehnen Rechtspopulismus ab, weil er vermeintlich einfache Lösungen anbietet, ohne den wirklichen Problemen gerecht zu werden, die er oft sogar leugnet. Wer an Angst, Neid und Habgier appelliert, zerstört Leben, anstatt es zu ermöglichen.
Christinnen und Christen wählen den Frieden, die Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Nicht die AfD!

Seit drei Jahren gibt es den Pfadfinderstamm der Füchse in Tabor. Daher wurde es höchste Zeit nach unseren jährlichen Übernachtungswochenenden zum Schuljahresabschluss auch mal auf ein richtiges Pfadfinderlager zu fahren. Vom 9.-12.5. waren 11 Wölflinge und Jungpfadfinder mit beim Landeswölflingslager des VCP in Höfgen dabei. Während der vier Tage haben wir gemeinsam mit Robin Hood einiges über Gerechtigkeit und Entscheidungsmöglichkeiten anhand von Spiel und Spaß gelernt. Insgesamt kamen über 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus verschiedenen Stämmen in Sachsen auf dem Platz zusammen. Drei Nächte übernachteten wir in Kothen, also schwarzen Zelten der Pfadfinder, kochten unser Essen über dem Feuer, sangen in unserer Jurte und konnten auf der Mulde paddeln. Höhepunkt für die 11 Füchse war sicherlich die Aufnahme und das Überreichen der Pfadfindertücher. Gut Pfad!
Den 2. Juni 2024 begehen wir als Ev.-Luth. Kirchgemeinden im Leipziger Südwesten als „Sonntag der Demokratie“.
Zwischen dem 75. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai und der Europa- und Kommunalwahl am 9. Juni wollen wir ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig uns Freiheit, Gerechtigkeit und Mitbestimmung sind. Nach den Gottesdiensten, die sich mit diesen Themen befassen werden, laden wir in den einzelnen Kirchen mit verschiedenen Angeboten ein, dazu in einen Austausch zu treten.
Zu viertem Mal fand das Nachbarschaftsfrühstück in Leipzig-Kleinzschocher unter der Taborkirche im Volkspark statt.
@projekt.raum.kirche initiierte diese Begegnungsmöglichkeit mit verschiedenen anderen Akteuren im Stadtteil.
Diesmal dabei: @zirkomania,
@co.hilo_kaffeekollektiv, Stadtteilladen Lixer, @plagwitzer_bahnhof (sr)
#kirchedieweitergeht hat dazu das tolle Video gestaltet. Danke an Sindy Rehbschläger von „Kirche, die weitergeht„.
Zu viertem Mal fand das Nachbarschaftsfrühstück in Leipzig-Kleinzschocher unter der Taborkirche im Volkspark statt.
@projekt.raum.kirche initiierte diese Begegnungsmöglichkeit mit verschiedenen anderen Akteuren im Stadtteil.
Diesmal dabei: @zirkomania,
@co.hilo_kaffeekollektiv, Stadtteilladen Lixer, @plagwitzer_bahnhof (sr)
#kirchedieweitergeht hat dazu das tolle Video gestaltet. Danke an Sindy Rehbschläger von „Kirche, die weitergeht„.