Konzert des collegium thomanum in der Taborkirche

Über 120 Besucher zog das Konzert des Chores collegium thomanum, welcher aus Alumni des Thomaschores und der Thomasschule zu Leipzig sowie aus engagierten Musikern besteht, unter dem Slogan „Glaube, Liebe, Hoffnung“ am 22. Mai in die Taborkirche. Die musikalische Bandbreite des Chores reicht von frühester Renaissancemusik über geistliche Werke des Barock, der Romantik sowie der Klassik bis zu Auftragswerken. An diesem Abend brachten die jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Julius Sattler und Sebastian Heindl an der Orgel u.a. Werke von William Walton „Set me as a Seal“, Johann Sebastian Bach „Jesu meine Freude“, Sir John Tavener „Mother of God, here I stand“, Erhard Mauersberger „Wer sich nach seinem Namen nennt“ sowie Max Reger „Nachtlied“ zu Gehör. Andächtig lauschten die Musikfreunde und waren beeindruckt von der Perfektion des Dargebotenen und der außerordentlich hohen künstlerischen Qualität des Ensembles. Herzlich und lautstark applaudierten die Gäste allen Chormitgliedern, so dass das collegium thomanum um eine Zugabe nicht herumkam. Ein wunderschönes Sonntagabendkonzert.

Lothar Kurth (Text und Bild)

 

Tabor-Stammtisch zu aktuellen Baumaßnahmen an der Taborkirche

Der Ostturm der Taborkirche wurde 2017 umfassend restauriert. Nach nunmehr fünf Jahren ist es dem Kirchenvorstand gelungen, dass auch der Westturm einer grundlegenden Erneuerung mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt Leipzig, das Regional- bzw. Landeskirchenamt, das Amt für Landesdenkmalpflege sowie durch Eigenmittel der Kirchgemeinde unterzogen werden kann. In die Planungen des Vorhabens ist wieder Architekt Herr Plietzsch involviert und als Referent durch den Förderverein zum Stammtisch am 28. April eingeladen worden. Ca. 15 Besucher nahmen das Angebot wahr und folgten den Ausführungen des Fachmannes. Anhand von Aufnahmen erläuterte er die anstehenden Arbeiten durch die Hauptgewerke Gerüstbau, Dachklempner, Naturstein und Putz. Außerdem ist das gesamte Uhrwerk durch die Fachfirma Zachariä Turmuhren bei dieser Gelegenheit 2022 zu überarbeiten. Mit der Montage des Fassadengerüstes bis zur Traufe der Turmhaube, zum Zeitpunkt des Stammtisches, ist der erste Schritt getan. Gemäß Bauablaufplan sollen sämtliche Arbeiten nach Aussage des Referenten bis Ende Oktober 2022 realisiert sein. Die aufmerksamen Zuhörer hatten im Anschluss Gelegenheit, Herrn Plietzsch Fragen zu Details der Leistungen der Gewerke zu stellen. Dabei wurde teilweise in Verbindung mit den gezeigten Aufnahmen intensiv gefachsimpelt. Mit Beifall verabschiedeten die Stammtischler den Architekten und man wünschte sich, dass auch der Westturm Ende des Jahres sein aufpoliertes Antlitz in Kleinzschocher zur Schau stellen wird.

Text: Lothar Kurth

Abb.: Einladung Förderverein

 

Feier der Heiligen Osternacht und Festgottesdienst in der Taborkirche

In den beiden letzten Jahren musste die Osternacht leider ausfallen. Nach 2019 fand dieses faszinierende Ereignis bei einer erfreulichen Resonanz wieder statt. Bei fast wolkenlosem Himmel fiel der Lichtschein des Erdtrabanten, einen Tag nach Vollmond, in die Brauthalle und durch die Fenster hinein in das Kirchenschiff. Gebannt warteten die Gekommenen in der dunklen Taborkirche auf den 5-Uhr-Glockenschlag vom Westturm. Nach dem Gebet wurde die Osterkerze entzündet und feierlich durch den Mittelgang zum Altar im Wechselgesang zwischen Pfarrer Dr. Ziera und der Gemeinde getragen. Alsdann wurden die anderen Kerzen im Altarraum entzündet, so dass eine nicht zu beschreibende Atmosphäre entstand. Zum Ende der Feier der Heiligen Osternacht mit Wandel-Abendmahl nach rund 1 1/2 Stunden drangen die ersten Sonnenstrahlen ins Kirchenschiff hinein. Danach fanden sich viele der Besucher, die das frühe Aufstehen nicht gescheut hatten, zur gemeinsamen Stärkung bei Kaffee, Brötchen, Herzhaftem und Süßem für den anschließenden Gottesdienst im Gemeindesaal gutgelaunt bei anregenden Gesprächen ein. Dank an dieser Stelle für die emsigen Vorbereiter des Frühstücks. Der Festgottesdienst begann traditionell um 9.30 Uhr und die Diensthabenden konnten zahlreiche Besucher willkommen heißen. Die Taborkantorei sang erstmals wieder von der Empore aus. Der Klang ist wesentlich besser als aus den ersten Bankreihen vor dem Altarraum heraus. In den Gottesdienst waren eine Erwachsenen-Taufe und ein Wandel-Abendmahl eingebettet. Nach dem Festgottesdienst überraschten die Mitglieder des Posaunenchores die Besucher beim Verlassen der Kirche auf dem Vorplatz bei Sonnenschein mit mehreren Musikstücken. Herzlicher Beifall war ihnen gewiss. Viele der Besucher unterhielten sich danach noch in der wärmenden Sonne eine Weile, ehe sie sich in den Ostersonntag verabschiedeten.

Lothar Kurth (Text und Bild)

 

 

 

Arbeitseinsatz in und außerhalb der Taborkirche

Und wieder hieß es Frühjahrsputz in der Taborkirchgemeinde. Fast 2×20 helfende Hände trafen sich in aller Herrgottsfrühe am Samstag, dem 2. April um 8 Uhr. Die Aufgabenpalette war breitgefächert. Eine der wiederkehrenden Aufgaben war die Reinigung der historischen Banksitzreihen im Kirchenschiff. Parallel dazu wurden die Glaskörper der Beleuchtung abgenommen, sorgfältig vom Schmutz befreit und wieder montiert. Auf der Orgelempore ersetzten die Ehrenamtlichen die bisherigen Lampen durch energiesparendere. Bevor die Brauthalle nach der Sanierung wieder eingeräumt wird, reinigten die Damen sorgsam die Verglasung des Tabor-Modells mit dem Blick ins Kircheninnere zu Zeiten unserer Vorfahren sowie das Uhrwerk der vormaligen Dorfkirche, die auf dem heutigen Kirchvorplatz stand.Der überwiegende Teil der Herrenmannschaft kümmerte sich um die Herrichtung der Rabatte entlang der westlichen Längsseite der Taborkirche, die Säuberung des Vorplatzes und die Stutzung von Geäst entlang des Zaunes zu den Gebäuden am Kantatenweg.Nach erledigtem Frühjahrsputz trafen sich alle Fleißigen im Gemeindehaus zum gemeinsamen Arbeitsfrühstück bei belegten Brötchen und Kaffee, das von der Küchenverantwortlichen an diesem Tag vorzüglich arrangiert wurde, und man schwatzte noch einige Zeit, ehe man sich verabschiedete.

Text und Bild: Lothar Kurth

 

Lichtbildervortrag: Graz-Salzburg sowie Danzig-Marienburg

Im Juni/Juli sowie im August 2021 packte Prof. Dr. Klaus Kruczynski erneut die Reiselust zu Zielen in Europa. Darüber berichtete er ausführlich in einer Veranstaltung des Vereins zur Förderung und Erhaltung der Taborkirche im Gemeindesaal am 31. März 2022. Seine erste Reise führte ihn über Regensburg und Passau zur zweitgrößten Stadt Österreichs, nach Graz. Mit wundervollen, detailreichen Aufnahmen führte er die Besucher durch die Stadt mit dem Grazer Dom, dem Herzogshof (das sogenannte „Gemalte Haus“), zum Schlossberg mit dem Wahrzeichen von Graz, dem Uhrturm. Das zweite Ziel hieß, mit einem Abstecher zum Wolfgangsee, die Mozartstadt Salzburg. Dort, so ließ er die Zuhörer wissen, war er bereits 1989 und wollte u.a. Erlebnisse von damals auffrischen. Die Stadt an der Salzach ist bekannt mit der Festung Hohensalzburg, ihrer Altstadt und dem Dom. Rund einen Monat später brach Prof. Dr. Kruczynski zur nächsten Sommerreise ins Nachbarland Polen auf und steuerte Danzig (Gdansk) an. Auch hier gab er eingangs einige Fakten zu der Stadt mit äußerst geschichtsträchtigem Pflaster den Anwesenden zur Kenntnis. Besonders beeindruckt zeigte er sich über den phantastischen Wiederaufbau der zu 90% im Zweiten Weltkrieg zerstörten Ostseemetropole durch die polnischen Baufachleute und lud zum Bummel durch die Stadt u.a. mit dem Hohen Tor, dem Stockturm, der Marienkirche sowie der Altstadt ein. Auch das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor, hielt er im Bild fest. Einen Abstecher nach Marienburg (Malbork) hatte der Reiselustige auch eingeplant. Der besondere Anziehungspunkt war die Marienburg, die nach ihrer Fertigstellung zu Beginn des 14. Jahrhunderts als die gewaltigste Festungsanlage in Europa galt. Die Besucher dankten dem Referenten für seine Reiseerlebnisse mit herzlichem Beifall und Hartmut Kirchhof, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, überreichte ihm einen süffigen Tropfen und ein Pflänzchen, das an diesen Abend erinnern wird.

Text und Bild: Lothar Kurth

 

 

Festgottesdienst zum 118. Kirchweihfest mit Gemeindeversammlung

Herrlicher Sonnenschein und ein blauer Himmel waren ein passender Rahmen für den Festgottesdienst zur 118. Wiederkehr der Weihe der Taborkirche im Jahr 1904 an diesem Sonntag. Daran erinnerte Pfarrer Dr. Sebastian Ziera in seinen Begrüßungsworten am 27. März. Die Kantorei der Taborkirche unter der Leitung von Kantor Andreas Mitschke umrahmte den Gottesdienst, der mit einem Wandel-Abendmahl gefeiert worden war. Unmittelbar danach fand im Gemeindesaal die für Januar angesetzte und um zwei Monate verschobene Gemeindeversammlung statt. In dieser wurden die Gemeindeglieder über das aktuelle Geschehen und die im laufenden Jahr geplanten Vorhaben ausführlich durch Pfarrer Dr. Sebastian Ziera und den Kirchenvorstandsvorsitzenden Hartmut Kirchhof informiert. Es wurde offiziell bekanntgegeben, dass nach der Sanierung des Ostturms der Taborkirche 2017 nun im Jahr 2022 der Westturm endlich an der Reihe ist. Die Bauarbeiten, beginnend mit der Stellung des Gerüstes, erfolgen ab Mai.  Die Gemeindeglieder hatten bei der Zusammenkunft auch Gelegenheit, Fragen zu stellen und kritische Anmerkungen zu äußern, deren Kerninhalte mit in die Gremien bzw. Ausschüsse sowie an die Pfarramtsleitung weitergeleitet werden. Pfarrer und Kirchenvorstandsvorsitzender dankten den Anwesenden für ihr Kommen und wünschten allen noch einen erlebnisreichen Sonntag.

Text und Bild: Lothar Kurth

 

Gemeindenachmittag zum Kirchweihfest

Am Vortag des 118. Kirchweihfestes war zum Gemeindenachmittag aus diesem Anlass eingeladen worden. So fanden sich kurz vor 15 Uhr am 26. März rund 30 große und kleine Gemeindeglieder zum vereinten Zusammensein im Gemeindesaal ein. Im Vorfeld hatten einige der „Taborianer“ fleißig Hand angelegt und zahlreiche gestalterisch interessante Torten sowie auch Kuchen zubereitet und auf einem Tisch in der Mitte des Saales dekorativ aufgereiht. Pfarrer Dr. Sebastian Ziera hieß alle herzlich willkommen und der Posaunenchor unter Hans-Martin Schlegel eröffnete den Nachmittag musikalisch, u.a. mit der „Europa-Hymne“ und der ebenso bekannten Ballade „Amazing Grace“. Anschließend ward der Torten- und Kuchen-Basar freigegeben und an den Tischen entfalteten sich anregende Gespräche über Gott und die Welt. Die Jungen Erwachsenen hatten ebenfalls Vorbereitungen zu diesem Nachmittag getroffen und wieder eine humorvolle schauspielerische Darbietung einstudiert. Bei den Abkündigungen zum Gottesdienst zwei Wochen zuvor wurde gebeten, dass jeder einen rosafarbenen Stoffrest in A4-Größe zum Gemeindenachmittag aus gutem Grund mitbringen möge, denn diese werden bei der Aufführung benötigt. Das Stück „Rosa Rot sind alle meine Kleider“, nach einer Idee von Henry Fritzsche und Martin Müller, verfolgten die Gemeindeglieder amüsiert und wurden mit ihren Tüchern in das Geschehen eingebunden. Besonderen Beifall ernteten die beiden französischen Modedesigner Henry und Pierre für ihr farblich hervorragend abgestimmtes Outfit sowie zum Finale alle Akteure.

Ein gelungener Gemeindenachmittag zum Tabor-Kirchweihfest nach einer langen Durststrecke war die Meinung aller. Gutgelaunt traten die Gekommenen bei schönem Frühlingswetter den Heimweg an.

Text: Lothar Kurth     Bilder: Bernhard Müller

 

Winterkonzert an der Taborkirche

Unter diesem Leitmotiv musizierten Studenten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und zogen ca. 30 Musikfreunde am 12. März in den Gemeindesaal der Taborkirchgemeinde. Den ersten Teil des Konzerts bestritt das Parsival Quartett mit den Geschwistern Sophia (Violoncello), Julian (Violine) und Pascal Schwab (Viola) sowie Sofia Tarrant-Matthews (Violine). Sie brachten Passagen aus Joseph Haydns Streichquartett d-Moll op. 76/2 „Quintenquartett“ und das Streichquartett c-Moll op. 18/4 von Ludwig van Beethoven zu Gehör. Nach diesen eher lieblichen Klängen gab das Duo Elisa Bösch (Violine) und Davide Carlassara (Violoncello) im zweiten Teil eine wesentlich „feurigere“ Darbietung. Im Sonate pour violon et violoncelle von Maurice Ravel entlockten die jungen Musiker ihren Instrumenten selten zu hörende Klangfolgen mit beachtlicher Intensität. Das ließ schon aufhorchen. Mit herzlichem Beifall dankten die Zuschauer allen Künstlern für das virtuos Vorgetragene an diesem Nachmittag und Herr Kirchhof richtete anerkennende Worte an sie und überreichte ihnen jeweils eine kleine Aufmerksamkeit.

Text: Lothar Kurth; Abb.: Programm der HMT Leipzig

 

Ein Bibelabend mit Pfarrer Dr. Ziera

Während des Gottesdienstes am 6. März abgekündigt, traf sich der Mittlere Kreis der Taborkirchgemeinde fünf Tage darauf im Gemeindehaus. Thema des Monats war die Bibelarbeit. Die Mitglieder des Kreises konnten dafür noch im letzten Jahr Pfarrer Dr. Ziera als Referenten gewinnen. Grundlage des Abends war das Exzerpt „Zachäus“, Evangelium nach Lukas, 19. Kapitel (1-10) aus dem Neuen Testament. Einführend in die Besprechung des Textes lenkte er das Augenmerk zunächst auf Ureigenschaften des Menschens, die ihm von Natur aus gegeben sind, u.a. das Angstgefühl. Das menschliche Miteinander generiert jedoch weitere Bezugspunkte. In zivilisierten Gesellschaften ist z.B. die Würde des Menschen ein hohes Gut. Der biblische Text beschreibt die Zeit der römischen Besetzung des Heiligen Landes und den Einzug von Jesus in Jericho sowie dessen direkte Ansprache an Zachäus, dem reichen Oberen der Zöllner. Im Verlauf der rund zwei Stunden diskutierten und analysierten die elf Teilnehmer eifrig das beschriebene Geschehen, direkt und indirekt beteiligte Personen sowie gesellschaftliche und persönliche Hintergründe in der damaligen Zeit, die sich auch auf die aktuelle Situation in der Welt übertragen lassen. Zum Abschluss dankten alle Pfarrer Dr. Ziera für diesen lehrreichen und tiefgründigen Bibelabend.

Gern begrüßt der Mittlere Kreis auch Interessierte aus der Bevölkerung zu diesen Abenden, die in der Regel jeden zweiten Freitag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Windorfer Straße 45a stattfinden.

Text: Lothar Kurth; Abb.: Pfarrer Dr. Ziera

 

Gebet für den Frieden in der Ukraine

Glockengeläut am Sonntag, 27. Februar 2022, um 18.00 Uhr über Kleinzschocher. Wie in vielen Kirchen und auf zahlreichen Plätzen in Deutschland und Europa wurde auch in der Taborkirche für den Frieden in der Ukraine gebetet. Mit den Worten „Es ist Krieg – Krieg in Europa, in der Ukraine“ leitete Herr Tom Gelf das Friedensgebet vor ca. 60 Besuchern ein. Für ihn als Vertreter der jungen Generation war der Krieg bisher nur aus Geschichtsbüchern ein Begriff. Nun ist er plötzlich seit dem 24. Februar real, greifbar und so nah, keine 1.000 Kilometer entfernt. Es macht nicht nur ihn sprachlos und ohnmächtig. Wohin soll das führen? Jedoch die Hoffnung auf Frieden für die Menschen in der Ukraine darf nicht aufgegeben werden. Unterstützung und Hilfe für das ukrainische Volk ist das Gebot der Stunde.  Gemeinsam beteten alle Anwesenden den Psalm 121 und stimmten „Dona nobis pacem“ an. Nach einer Schweigeminute zündeten viele der Besucher des Gottesdienstes im Altarraum der Kirche Kerzen als Lichter des Friedens mit dem Wunsch an, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen in dem osteuropäischen Land baldigst ein Ende finden.

Lothar Kurth (Text und Bild)

 

Tabor-Stammtisch über den Weg eines Weltreisenden

Der Förderverein lud zur ersten Veranstaltung 2022 in den Gemeindesaal in der Windorfer Straße 45a ein. Rund 15 Interessierte verfolgten den zweiten Teil des Lichtbildervortrags „Der Weg des Weltreisenden“ von Herrn Dr. Ralf-Dieter Scheibe am 24. Februar.  Der Referent gab einen kurzen Abriss zu seinem beruflichen Werdegang mit Studium, dem Faible für die Bergwelt und dem Einstieg in die Geophysik für jene, die beim ersten Abend nicht zugegen waren. Anhand von beeindruckenden Aufnahmen schilderte er die technische und technologische Erkundung von Bodenschätzen sowohl von Land als auch vom Wasser aus. U.a. berichtete er über seine Erlebnisse auf der Arabischen Halbinsel im Jemen und Oman. Besonders bemerkenswert hat sich über die letzten Jahrzehnte hinweg die Erkundung von Spezialschiffen aus entwickelt. Vergleichbar mit einem Fächer werden z.B. 24 parallellaufende Kabel ins Wasser gelassen, die eine Länge von jeweils 12 km haben und an denen sich in gleichen Abständen Sensoren befinden, die damit flächendeckende und zuverlässige Ergebnisse ermöglichen. Beeindruckt von den technischen Möglichkeiten und den nicht alltäglichen Aufnahmen verabschiedeten die Besucher Herrn Dr. Scheibe mit freundlichen Dankesworten.

Lothar Kurth (Text. L.Kurth, Bild: Dr. Ralf-Dieter Scheibe)

 

 

Impfstation Taborkirche

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) vereinbarte die Taborkirchgemeinde drei Impftermine ohne Voranmeldung in der Kirche und beteiligt sich an dem Vorhaben, möglichst vielen Bürger des Landes die Möglichkeit zu bieten, sich gegen das seit fast zwei Jahren grassierende Corona-Virus mit all seinen Varianten impfen zu lassen. Damit dokumentiert die Gemeinde ihr soziales Ansinnen gegenüber der Gesellschaft.

Den ersten Termin am 13. Januar 2022 nahmen laut Aussage des mobilen Impfteams des DRK fast 70 Personen unter optimalen Bedingungen innerhalb des Kirchenschiffes und des Andachtsraumes bei reibungslosem Ablauf wahr. Die beiden nächsten Termine sind der 20. und der 27. Januar, jeweils von 10 bis 18 Uhr, Eingang Hauptportal der Kirche. Dem Impfteam des DRK wird seitens der Taborkirchgemeinde herzlich gedankt für die Bereitschaft der Realisierung der drei Termine. Die Gemeinde ist stets dankbar für Spenden, um solche Aktionen, wie diese, für das Gemeinwohl abzusichern.

Lothar Kurth (Text&Foto)