Festgottesdienst zum 122. Kirchweihfest

Aus Anlass der 122. Wiederkehr der Einweihung der Taborkirche im Jahr 1904 gab es zu diesem Sakramentsgottesdienst am Sonntag Lätare 2026 ein Novum. Integriert in den Ablauf der Gottesdienstfeier war, von Kantor Andreas Mitschke zu Jahresbeginn angeregt, die Darbietung der Messe solonnelle von Louis Vierne durch die Taborkantorei mit Begleitung durch zwei Orgeln im Altarraum und auf der Empore, an denen meisterhaft der Kantor und Jannik Gerdes agierten (Kyrie; Gloria in excesis Deo sowie Sanctus; Benedictus; Agnus Dei).

Den Festgottesdienst feierte Pfarrer Matthias Piontek und er geleitete souverän durch die auch für ihn etwas ungewöhnliche Abfolge die liturgische Struktur. Seiner eindrucksvollen und nachdenkenswerten Predigt lauschten die rund 80 Besucher aufmerksam. Anerkennend äußerten sich dazu viele Gäste beim Verlassen der Kirche. Auch für die Sängerinnen und Sänger der Kantorei sowie die beiden Organisten gab es herzlichen und dankbaren Applaus.

Nach dem Gottesdienst bat Pfarrer Matthias Piontek im Rahmen der Abkündigungen die Besucher noch zur Gemeindeversammlung in den großen Saal des Gemeindehauses. Kirchenvorstandsvorsitzender Hartmut Kirchhof informierte die Anwesenden über das aktuelle Geschehen in der Gemeinde, besonders über die Neustrukturierung der Region VIII mit Beginn des Jahres und über die geplante Fusion der drei Gemeinden Bethanien, Leipzig-Lindenau-Plagwitz und Tabor mit Beginn des Jahres 2027.

Text und Fotos: Lothar Kurth