Alljährlich findet bundesweit am zweiten Sonntag im September der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Daran beteiligt sich traditionell auch die Taborkirchgemeinde mit verschiedenen Angeboten. So hatten zwischen 13:00 und 16:30 Uhr Interessierte die Möglichkeit, den Ostturm der Kirche zu erklimmen und einen lohnenswerten Rund-um-Blick über Leipzig zu genießen. 115 große und kleine Besucher nutzten diese Chance. Wem es nun nach einer Stärkung war, der kam im Eingangsbereich der Taborkirche, der Brauthalle, zum Zuge, denn es wurden Kaffee und verschiedene Sorten an Kuchen angeboten.
Um 17:00 Uhr begann das Orgelkonzert in der Kirche. Einige Musikbegeisterte ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Organisatorin Dagmar Schlegel konnte Jacobus Gladziwa gewinnen. Er wirkt seit 2025 als Kirchenmusiker an der Katholischen Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig und studierte Orchesterdirigieren, Kirchenmusik und Orgel in Dresden und der Messestadt.
Mit „Präludium und Fuge, c-Moll BWV 546“ von Johann Sebastian Bach begann der Melodienreigen. Neben den „Kanonischen Studien, Op. 56, 1, 2, 4 und 5“ von Robert Schumann, stand das „Adagio aus der 7. Sinfonie in E-Dur (WAB 107)“ von Anton Bruckner im Mittelpunkt des besonderen Konzertes an der Eule-Orgel der Taborkirche. Andächtig lauschten die Besucher den Klängen. Den Schlusspunkt setzte das „Final in B-Dur, Op. 21“ von César Franck.
Die Zuhörer dankten dem Musiker, spendeten reichlich Applaus für den rund einstündigen Konzertgenuss und dabei überreichte Hartmut Kirchhof, Kirchenvorstandsvorsitzender, dem Organisten eine kleine Aufmerksamkeit.
Zum Gelingen des „Tag des offenen Denkmals“ gebührt besonderer Dank Dagmar Schlegel, dem Kirchenvorstand mit Claudia Scholz und Hartmut Kirchhof sowie Uwe Wittig und Reinhard Bartsch.
Text: Lothar Kurth
Fotos: Dagmar Schlegel
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