Johannisandacht auf dem Friedhof und Johannisfest im Pfarrgarten

Der Wetterbericht hatte es am Morgen verkündet, dass es ein tropischer Tag werden würde. Wohlweislich hatten tags zuvor Gemeindeglieder angekündigt, aus gesundheitlichen Erwägungen heraus nicht kommen zu wollen. Immerhin kamen am 24. Juni 2026 ca. 30 Besucher zur Andacht auf den Friedhof in Kleinzschocher. Unter ihnen war auch ein halbes Dutzend aus der Gebärdensprachgemeinde mit ihrem Pfarrer Konrath.

Mit dem Verklingen der in der Ferne zu hörenden Glockenschläge der Taborkirche um 17.00 Uhr eröffnete der Posaunenchor die Andacht. Pfarrer Meulenberg hieß die Gemeindeglieder herzlich willkommen. In seiner sehr fundierten Predigt über Johannes den Täufer legte er den Fokus darauf, dass Johannes Ego-Gebaren geißelt und den Blick auf Jesus lenkt. Das anschließende Lied „Wir wollen singen ein Lobgesang“ (EG 141) unterstreicht dieses Ansinnen. Mit dem Vaterunser und der Einladung in den Pfarrgarten endete die Andacht.

Ca. eine Stunde danach traf sich der Großteil der Andachtsbesucher zum Beisammensein im Pfarrgarten neben der Taborkirche erneut. Uwe Wittig, der technische Mitarbeiter der Gemeinde, hatte die Bratwürste bereits auf Betriebstemperatur gebracht und einige tischten Selbstgemachtes auf. Man ließ sich an den zuvor aufgebauten Bierzeltgarnituren nieder und hatte sich viel zu erzählen. Auch der Posaunenchor, im Schatten stehend, ließ noch einige Lieder erschallen. Zum Schluss packten viele noch beim Aufräumen mit an, um den Pfarrgarten in ordentlichem Zustand zu verlassen.

Text und Fotos: Lothar Kurth