Ein Lied entsteht auf der Suche nach Frieden

In Zeiten der Napoleonischen Kriege erlebte Joseph Mohr, der 1816 das Gedicht „Stille Nacht schrieb, schon als Kind Verzweiflung und Not. Auch im Heimatdorf Franz Xaver Grubers , dem Komponisten der Melodie, wüteten die französischen Soldaten. Menschliches Leid äusserte sich in grosser Not, Angst und Hunger. In diesen wahrhaft unfriedlichen Zeiten entsteht dieses wunderschöne Lied, welches Kraft, Hoffnung und Trost zu spenden vermag.

Stille Nacht, heilige Nacht“ ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder ,das sich in der Übersetzung in 320 Sprachen und Dialekten wiederfindet. Eigentlich ein Lied , das 6 Strophen umfasst , von dem heute aber üblicherweise nur die erste, die zweite und die letzte gesungen werden.

Zur ersten Aufführung dieses Liedes kam es am 24.12.1818 in der römisch-katholischen Kirche St.Nicola in Oberndorf bei Salzburg, an deren Stelle heute die Stille – Nacht – Kapelle steht und an den Textdichter ,Joseph Mohr, und den Komponisten , Franz Xaver Gruber , erinnert.

Constanze Hirsch

 

 

Besetzung:

Gesang: Constanze Hirsch,

Gitarre, Trompete: Hans-Martin Schlegel,

Flöte: Barbara Kroll-Hiecke

Orgel: Andreas Mitschke