25.04.2021 – Ein Morgen im Park

Ein Morgen im Park

Die ersten Sonnenstrahlen fallen in den Park, über dem Boden wabert noch etwas der morgendliche Nebel. Vögel zwitschern in den Bäumen vor sich hin. Langsam jogge ich durch den Park und nehme alles in mir auf. Die Vögel, die Sonnenstrahlen, den feuchten Nebel, die Ruhe. Ein paar Minuten entfliehe ich dem Alltag eh dieser erst so richtig beginnt.

In dieser Stille kann ich Kraft tanken, meine Akkus für den Tag noch etwas laden. Mit jedem Meter den ich mehr in den Park hinein renne zieht es alle meine Gedanken aus meinem Kopf, eine wohltuende Leere entsteht. Da ist nichts mehr über das ich mir den Kopf zerbrechen oder in endlos Schleife nachdenken könnte. Es sind einfach ein paar Minuten, die ganz mir gehören.

Nichts kann mich hier stören, es begegnen mir kaum Menschen, mein Handy habe ich Zuhause gelassen, ich muss heute nichts tracken, Schritte zählen oder mal eben noch checken, ob ich auch wirklich genug Kalorien verbrannt habe. WhatsApp, Instagram und Co. haben jetzt mal Sendepause.

So bleiben nur die Natur, meine Laufschuhe, ich und ganz sicher irgendwo unterwegs auch Gott. Vielleicht bin ich ihm ja heute schon begegnet.

Und der Rest – The rest is silence (ganz frei nach Hamlet)

Probieren Sie es doch auch mal aus. Wer nicht joggen mag, kann es ja mit einem ausgedehnten Parkspaziergang probieren.

Einen gesegneten Sonntag.

Tom Gelf

 

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