21.09.2021 – „Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich.“

Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich.“ (Psalm 44, 9)

Tageslosung für den 21.09.2021

Na, machen wir das wirklich? Täglich Gott rühmen und ihn preisen oder uns rühmen, Gott zu kennen? Es ist nie eine schlechte Idee, einen Blick dafür zu entwickeln, wofür wir dankbar – Gott – dankbar sein können und das dann auch in Worte zu fassen oder gemeinsam ein Danklied anzustimmen. Im Gesangbuch sind die Danklieder (es) vielleicht die schönsten Lieder: „Lobe den Herren, den mächtigen König“ im Evangelischen Gesangbuch (EG) Nr. 316, „Nun lasst uns Gott dem Herren Dank sagen und ihn ehren…“ EG Nr. 320, „Nun danket alle Gott“ EG Nr. 321 und viele mehr. Ein schöner Vers ist das heute, könnte man meinen. Er erinnert daran, das Loben und die Dankbarkeit nicht zu vergessen, denn wer dankbar ist, ist ja irgendwie auch glücklich und das ist doch schon mal eine gute Sache.

Doch handelt es sich bei Psalm 44 gar nicht um ein Lob- oder Danklied. Der Psalm ist ein verzweifelter Ruf, eine Bitte um Gottes Zuwendung in höchster Not. Dabei stellt der Satz der heutigen Losung „Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich“ klar, dass der Grund der Verzweiflung, die Bedrängnis durch die Feinde der Psalmbeter nicht in der fehlenden Hinwendung zu Gott zu suchen ist. So zeigt uns der Psalm und die heutige Losung mehr. Nicht nur dann, wenn es uns rundum gut geht, sondern auch in großer Not können wir Gründe finden, Gott dankbar zu sein und Gott zu loben und gleichzeitig können wir, wenn es mal nicht so gut läuft, zu Gott kommen und um seine Hilfe bitten.

Christian Marquering   (Foto: pixabay)

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