11.02.21 – Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten, Weiterlaufen

Das Größte, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

Das Zitat stammt von Nelson Mandela, der heute vor 31 Jahren aus der Haft entlassen wurde, in der er 27 Jahre lang saß. Seine Freilassung läutete das Ende der Apartheid genannten Rassentrennung in Südafrika ein, Mandela selbst wurde später der erste schwarze Präsident des Landes. Sein Leben zeigt das, was er mit dem Zitat in Worte kleidet: Oft ist es nicht der gerade, der fehler- und widerstandslos begangene Weg, der zum Ziel führt.

In einer Zeit des Strauchelns, wie wir sie gerade erleben, macht mir das Mut. Die Pandemie ist für uns alle neu, komplex und bedrohlich. Kein*e Politiker*in, kein*e Wissenschaftler*in und keine Privatperson wird wohl durch diese Zeit kommen, ohne Fehler, Scheitern und notwendige Kurswechsel. Und auch ich selbst merke, dass ich meine Ziele und Ansprüche immer wieder verfehle. Da hilft nur – mit einem T-Shirt-Spruch gesagt: Aufstehen, Krönchen richten, Weiterlaufen.

Vielleicht fragen Sie sich – wie ich auch – in dieser dunklen Zeit, woher dafür eigentlich die Kraft und die Zuversicht kommen soll. Hier hilft es mir, in der Bibel davon zu lesen, dass Gott uns seine Hand entgegenstreckt: Aufstehen, das muss ich nicht allein aus eigener Kraft – mir wird aufgeholfen. So lese ich es etwa in der heutigen Tageslosung:

Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade!     (Micha 7, 18)

Herzliche Grüße
Ihr Konstantin Enge

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