07.07.2021 – Auf Namens-Suche

 

Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Errette uns und vergib uns unsre Sünden um deines Namens willen!
Psalm 79,9

Auf Namens-Suche

„Ach Mensch, wie heißt du nochmal?!“

Die erste Zeit in einer neuen Gruppe ist meistes schwierig. Zahlreiche Klippen und Hürden gibt es zu meistern; nicht zuletzt die Sache mit den Namen. Hat man die aber drauf, dann geht vieles leichter: Der Angesprochene weiß, dass er gemeint ist, und es stellt sich mit jedem Namen auch so etwas wie Vertrautheit ein. Namen haben Bedeutung.

„Nomen est omen“ / „Der Name ist Zeichen“, so lautet ein altes lateinisches Sprichwort. Hinter dem Sprichwort steht die Überzeugung, dass im Namen der Charakter und die Zukunft der Person sich abbildet. Namen hatten damals eine noch größere Bedeutung, als sie es heute haben.

Als Mose am Dornenbusch Gott nach dessen Namen fragt, so will er mehr wissen, als das, was im Personalausweis Gottes steht. Es geht um mehr als um eine Adressanfrage. Mose will wissen: Wer bist du eigentlich?

Und Gott nennt seinen Namen: Es sind vier Buchstaben (JaHWeH) – für die Juden heilig, weswegen sie den Namen nicht aussprechen. Übersetzen könnte man „Ich bin (für dich/ für euch) da!“ oder „Ich werde (für dich/ für euch) da sein!“. Aus dem Namen sprechen Fürsorge und Zuspruch. Und Gott legt sich selbst mit seinem Namen auf dieses fest.

 

Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Errette uns und vergib uns unsre Sünden um deines Namens willen!
Psalm 79,9

„Ach Mensch, wie heißt du nochmal?!“

Die erste Zeit in einer neuen Gruppe ist meistes schwierig. Zahlreiche Klippen und Hürden gibt es zu meistern; nicht zuletzt die Sache mit den Namen. Hat man die aber drauf, dann geht vieles leichter: Der Angesprochene weiß, dass er gemeint ist, und es stellt sich mit jedem Namen auch so etwas wie Vertrautheit ein. Namen haben Bedeutung.

„Nomen est omen“ / „Der Name ist Zeichen“, so lautet ein altes lateinisches Sprichwort. Hinter dem Sprichwort steht die Überzeugung, dass im Namen der Charakter und die Zukunft der Person sich abbildet. Namen hatten damals eine noch größere Bedeutung, als sie es heute haben.

Als Mose am Dornenbusch Gott nach dessen Namen fragt, so will er mehr wissen, als das, was im Personalausweis Gottes steht. Es geht um mehr als um eine Adressanfrage. Mose will wissen: Wer bist du eigentlich?

Und Gott nennt seinen Namen: Es sind vier Buchstaben (JaHWeH) – für die Juden heilig, weswegen sie den Namen nicht aussprechen. Übersetzen könnte man „Ich bin (für dich/ für euch) da!“ oder „Ich werde (für dich/ für euch) da sein!“. Aus dem Namen sprechen Fürsorge und Zuspruch. Und Gott legt sich selbst mit seinem Namen auf dieses fest.

Es grüßt Sie Ihr
Pfarrer Dr. Sebastian Ziera

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