05.05.2021 – (Part1) Sind sie noch zu retten?

 

Bild: Peggy Choucair, Pixabay

Schmückt das Fest mit Maien“ singen wir im Pfingst- und Frühlingslied EG 135. Der Textdichter Benjamin Schmolck bezieht sich damit direkt auf Vers 27 des Psalms 118. Diesen Vers übersetzte Luther mit dem Ausruf: „Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars.“ Maien? Was ist das eigentlich? Maien ist ein alter Ausdruck für „junger Baum, besonders junge Birke oder Birkenzweige“ (dwds.de). Im Psalm dürfte Luther eher frische Zweige gemeint haben, denn Birken gibt‘s in der Gegend, aus dem der Psalm stammt, bekanntlich nicht. Jedenfalls schmücken wir mit „Maien“ – gemeinhin mit frisch geschlagenen Birken – traditionell zu Pfingsten unsere Kirchen, und in Bezug auf Psalm 118, 27 vor allem den Altar. Pfingsten, der Geburtstag der Kirche, bekommt so eine frische und festliche Anmutung.

Die Erbauer der Bethanienkirche gingen dabei noch einen Schritt weiter und pflanzten gleich 4 Birken vor der Kirche in den Boden. Doch es sind gerade keine gute Zeiten für Birken. Wie kaum ein anderer Baum leiden sie bei Trockenheit. Überall in der Stadt, in Parkanlagen, auf Fried- und Hinterhöfen sind in den letzten zwei Jahren zahlreiche Birken wegen Wassermangels abgestorben. Auch den Bethanienbirken geht’s nicht gut. Von den vier Vertretern sind nur noch zwei am Leben. Vereinzelt haben Menschen schon mit Wasserflaschen und einer Gießkanne im letzten Sommer versucht, den Bäumen zu helfen. Wenn Sie eine Idee haben, wie wir die Birken retten können, schreiben Sie es doch gerne in die Kommentare.

Christian Marquering

 

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