04.04.2021 – Ostersonntag

Auferstehung – Leben – Hoffnung

Seid ohne Furcht,
wenn unsere Welt durcheinander gewirbelt wird,
wenn Kräfte und Mächte alles zu sprengen scheinen,
dann wird dies doch nichts sein gegen jene Gewalt,
die den Stein vom Grabe hinweg wälzte. 

Christus hat einmal den Tod besiegt,
alles Grauen währt nur bis zum dritten Tag und
jede Vernichtung ist eingeschlossen in seine und unsere Auferstehung.

Der Tod hat nicht das letzte Wort. Ostern steht für den Weg vom Tod zum Leben, von der Verzweiflung zur Hoffnung, von der Finsternis zum Licht. Die Kräfte des Lebens sind stärker.

Manchmal geschieht plötzlich etwas in meinem Leben, das alles verändert. Es muss nichts Großes sein, und doch ist alles anders. Gerade kam jemand unverhofft und unerwartet bei uns zu Besuch. Und mit einem Mal ist Lebendigkeit und ansteckende Freude da! So kam der auferstandene Jesus überraschend „zu Besuch“. Es gab einen Neuanfang mitten in der Enttäuschung und Verzweiflung, mitten im Leben. Das ist gemeint, wenn die ersten Christinnen und Christen von Jesus bezeugen: „Er ist auferstanden!“     

Und hier noch eine kleine Anregung:
Nimm Dir ein Samenkorn – zum Beispiel ein Weizenkorn, einen Senfsamen oder einen Sonnenblumenkern. Meditiere die Kraft, die darin verborgen ist. Aus diesem kleinen Korn kann neues Leben entstehen! Es ist ein Zeichen für das Sterben und die Auferstehung:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es ein einzelnes Korn.
Aber wenn es stirbt, bringt es viel Frucht.
Johannes 12,24

Mit herzlichen Grüßen und Frohe Ostern!

Volker Klein

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